01 agosto 2012

Frederico Füllgraf - "Feminicídio" - Sendung auf WDR3 - Resonanzen


Dienstag, 31.07.12 um 18:08 Uhr






WDR 3 Resonanzen

Die Welt aus dem Blickwinkel der Kultur

Feminicídio

Demonstration zur Abschaffung von Gewalt gegen Frauen in Argentinien; Rechte: dpa
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Demonstration zur Abschaffung von Gewalt gegen Frauen
Gewalt und Mord an Frauen in Lateinamerika
Alle zwei Stunden wird in Brasilien eine Frau von ihrem Ehemann, Freund oder verlassenen Liebhaber ermordet. 45.000 Frauen und Mädchen allein – erschossen, erstochen, totgeschlagen – zwischen 2000 und 2010; die Population einer mittleren Stadt im Blutrausch ausradiert. Jedoch in der brutalen, Schrecken erregenden Statistik wird Brasilien übertrumpft von El Salvador, Jamaica, Guatemala, Südafrika, Russland und Ländern des Kaukasus. Der Machismo wütet weltweit, brasilianische Frauenrechtlerinnen und Psychologinnen erklären warum und wie er bekämpft werden kann.
Ein Beitrag von Frederico Füllgraf aus Brasilien
Redaktion: Annette Morczinek
Musikzusammenstellung: Jörg Heyd

„Nur ein paar Piekser“– so heisst ein schockierendes Bild der mexikanischen Kunstmalerin Frida Kahlo aus dem Jahr 1935 , das eine Blut überströmte, mit Messerstichen ermordete Frau, nackt auf einem Bett liegend zeigt. Daneben stehend, ein Mann mit der Mordwaffe in der Hand und leerem Gesichtsausdruck.

Anlass für das Motiv war Kahlos tiefe Trauer über die Affären ihres Ehemannes, Diego Rivera - diesmal mit ihrer Schwester, Cristina. Ihren Schmerz überspielte sie mit einer Zeitungsmeldung: Ein eifersüchtiger Mexikaner hatte seine Frau erstochen und sich vor Gericht damit heraus geredet, er habe seinem Opfer doch „nur ein paar Piekser“ zugemutet. Mit ihrem Bild veranschaulichte die weltweit beachtete Künstlerin ihre Verabscheuung der Salonfähigen „Verteidigung der männlichen Ehre“, womit der Machismo aus den Bindungen zwischen Frau und Mann ein Schlachthaus gemacht hatte.

Achtzig Jahre später wütet der Geschlechtermord gnadenlos in Zentralamerika, Südafrika, Russland und Ländern des Kaukasus, aber auch Spanien – mit 192.000 Anzeigen von Frauenmisshandlungen aus dem Jahr 2010 – oder im unverdächtigen Kanada, in dem zweihundert zu  „Prostituierten“ abgestempelte Indianerinnen ermordet wurden.
Die Todesstatistik ist Schwindel erregend: Im knapp 13 Millionen Einwohner zählenden Guatemala, wurden  in den vergangenen fünf Jahren dreitausendfünfhundert  Frauen umgebracht. Im Jahrzehnt zwischen 2000 und 2010, ließen in Brasilien fünfundvierzigtausend Frauen und Mädchen ihr Leben: Vom Ehemann, Freund oder verlassenem Liebhaber erschossen, erstochen, totgeschlagen - die Population einer mittleren Stadt im Blutrausch ausradiert. Ein seltsames Minderwertigkeitsgefühl treibe die Männer zur Gewaltanwendung, meint die Kunstpädagogin im südbrasilianischen Curitiba, Lorita Rivera:
O Ton 01: [Der Mann fühlt sich minderwertig... Das ist ja ein bekanntes, historisches Phänomen: Der Mann ist der Versorger des Hauses, er ist derjenige der das Geld verdient - Also, ist der Mann derjenige, der die Macht verkörpert. Was aber passiert nun? Eine neue Machtverteilung findet statt im Hause, in dem er glaubt, den Kürzeren zu ziehen – und dabei greift er zur Gewalt! Ich halte das für eine Art Kompensierungsverhalten, denn nun disqualifiziert, erniedrigt er die Ehefrau, damit sie in irgendeiner Weise sich ihm gegenüber ´kleiner´ fühlt...]
Wie aber passt das zusammen mit der fortschreitenden Eroberung von einflussreichen Positionen in Wirtschaft und Politik durch Frauen in Lateinamerika? 45 Prozent der Stellen in Brasilien sind mit Frauen besetzt, in Argentinien werden 38 Prozent des Parlamentssitze von Frauen bekleidet; im Senat, weit über dem Weltdurchschnitt, sind es sogar 43 Prozent. Für die Schauspielerin und Produzentin in Curitiba, Eloah Petreca, werden die Frauen jedoch nach wie vor diskriminiert:
O-Ton 2: [Die Frau besetzt Rollen die in Wirklichkeit ihr immer schon zustanden, nur dass diese von Männern besetzt waren – so war das früher. Aber nun schauen wir uns die Gegenwart an: Die Frau kann sogar mehr verdienen als der Ehemann, denn jetzt darf sie sozial aufsteigen. Wir wissen daber doch, dass das Ausnahmen sind, denn nur wenige Betriebe zahlen den Frauen den gleichen Lohn wie den Männern, für die gleiche Arbeit. Das ist auch eine Form von Gewaltausübung, eine Art Gesinnungsgewalt – Wie auch immer: Obwohl viele Frauen im Beruf qualifizierter sind als ihre männlichen Kollegen, verdienen sie weniger...]
Femicídio oder Feminicídio wird die blutrünstige Ausprägung der Mysogenie genannt. Der Begriff - Femicide - wurde zum ersten Mal 1976 von der  Frauenrechtlerin Diana Russel vor dem Internationalen Gerichtshof zur Bekämpfung von Verbrechen gegen Frauen verwendet.
Die mexikanische Ethnologin und Schriftstellerin, Marcela Lagarde, meint jedoch, der Femicídio erkläre leider nur den männlichen Tötungsakt im längst überschrittenen, innerfamiliären Bereich. Dem aber hafte eine zutiefst politische Dimension an: Regierungen und Justiz bagatellisierten und ermutigten damit die massenhafte Hinschlachtung von Frauen, die dem Genozid vergleichbar sei und deshalb juristisch als Feminizid deklariert werden müsse. Hintergrund bilden Lagardes private Recherchen der entsetzlichen Schändung, Hinrichtung und Verstümmelung von achthundert jungen Frauen, die in Abwässerkanälen, Müllkippen und der Sandwüste ausserhalb von Ciudad Juárez (= Huárez), an der Grenze zu den USA, gefunden-, deren Täter jedoch niemals angeklagt wurden. Feminizid sei also die bewusste Verschleppung der Untersuchungen, die Straflosigkeit der Täter und die daraus resultierende Mitverantwortung des Staates – In einem Wort: Ein Kapital- und ein „Verbrechen gegen den Staat“.

Der schweigsame Vormarsch der Frauen hat den Anschein als seien in Lateinamerika die Tage des Machismo gezählt. Erwerbstätigkeit, finanzielle Unabhängigkeit, die leiseste Andeutung emanzipatorischen Verhaltens einer Frau, haben die patriarchalischen Geschlechterrollen in die Krise gestürzt. Nach 11 Jahren Schulunterricht können 61 Prozent der erwerbstätigen Brasilianerinnen-, doch nur 53 Prozent der Männer die Mittlere Reife nachweisen. 21 Prozent der Unternehmensvorstände werden von Frauen mit Hochschulabschluss besetzt, von Männern ------ nur zu 14 Prozent.

Die neue  Machtverteilung bekommt den Machos nicht, sie fordert ihre Gewaltbereitschaft heraus. Gemordet wird deshalb quer durch die Gesellschaftsschichten: Jede 31. Stunde, ein Frauenmord in Argentinien; in Brasilien, jede zweite Stunde.

Wer schützt nun die Frauen? Lorita Rivera schätzt die Schutzfunktion des Staates sehr skeptisch ein:

O-Ton 3: [Den Idealzustand haben wir heute nicht, das ist klar, aber wir haben schon Fortschritte gemacht, es gibt schon ein wenig “Schutz” in Anführungszeichen... – Ich würde nicht sagen, Schutz durch den Staat, aber von Seiten der Gesellschaft. Es bestehen Kommunikationskanäle: Also wenn sich eine Frau beleidigt oder tätlich angegriffen fühlt, dann macht sie den Mund auf! Und die Gesellschaft ist da, um sie schützen, nicht aber der Staat – der ist leider noch nicht so weit].

24 julho 2012

Homenagem ao cão Loukanikos, personalidade do ano

Foto: divulgação

Alejandro Lavquén - Sacros Iconoclastas



"La batalla de la vida va perdida
desde la cuna,
y sin embargo,
lo heroico es ganarla"
Pablo de Rokha


I
Los avatares diarios no capitulan.
Son cuatro décadas de sitio
y no logro un caballo de Troya.
La llanura enmudece cada tarde
con la sangre que se escurre
hacia su boca.
Los gemidos en el Érebo
me anuncian a los guerreros
que naufragan en la barca de Caronte.
En el Capitolio, los dioses se vanaglorian
de sus jugarretas
y cargan los dados antes de bajar
a los pueblos que se disputan
un trozo de pan.
Se nos ha vuelto costumbre
recoger nuestros muertos 
desde el campo de batalla,
mientras sus sombras
claman digna sepultura.

II
Orillando los labios de un navío
escribo hoy la página
excomulgada de mi bitácora.
Pienso los próximos cuarenta años
escabulléndome de la metamorfosis
de mis contradicciones.
También en los 12 versos,
que el viejo rey Euristeo,
puso de condición
para redimir mis pasiones.
Anudo a mi cuerpo la curtida piel de león
y lleno de tinta mis bolsillos.
En el largo camino untaré una a una
las flechas que se entrechocan
en mi carcaj.
El ruido de aviones y tanques
y militares de rostros embetunados
son permanentes en mi memoria.

[...]

IX
África se oscurece con su propia 
sangre.
Selvas y sabanas no logran cobijar
la estampida de los ritos ancestrales.
Tribus desnudas
lloran el rugido de las balas.
Los viejos colonizadores
beben oporto a orillas del Tajo
o se embriagan en Montparnasse.
(Algunos se extravían desquiciados en la niebla
londinense.)
África arde como un diamante.
Los hijos de Memnón
caen famélicos en la gigantesca 
fosa común.
Un continente estalla frente
a las pulidas ventanas
de la Atlántida.

XI
La miseria prende rostros enjutos
en calles y mercados.
Me entrechoco sin respuestas
entre la multitud.
Como los leprosos al Cristo
me atosigan vendedores ambulantes.
Cuelgan de las ventanas de los autobuses,
salen de las alcantarillas
con sus estrepitosas voces maquilladas.
Sísifo los alienta en su doctrina,
pues los dioses les niegan
el sustento.
Por una cantidad de ellos,
todos cargarán eternamente
una roca hasta la cima de la montaña.

XIV
Aillavilú esquina Bandera
huele a incienso a las cuatro
de la madrugada.
El amanecer se enciende
y los guerreros lavan sus ojos
frente a las murallas
de los prostíbulos.
Se han levantado campamentos
a los pies de la ciudad sagrada.
Edipo llora sin lágrimas
mientras
Eteócles y Polinice
se quitan la vida.


XXVIII
a E.

En Valparaíso
la noche arremete como
un fantasma
embriagado de subterráneos y escaleras.
Sátiros, Ninfas y Coribantes agitan
tirsos y címbalos
en Plaza Echaurren.
Una gota de vino acaricia un pezón
de Afrodita
mientras ella broncea su piel
bajo el brillo de la luna.

XXIX
La humanidad se desintegra 
en la Aldea Global.
El archienemigo de Heráclito
se pasea ufano por el planeta
en tanto Hefestos templa soldados y truenos
en su fragua bajo las Montañas Rocosas.
A los pies del Olympo
calles horribles sirven de lecho
a los pordioseros.
Un niño golpeado por la cesantía
alcohólica de su padre
aúlla en las Favelas
y una muchacha latinoamericana
deambula por los burdeles de Singapur.
Belona,
observa todo con una sonrisa macabra
en su vientre.

Ilustrações: divulgação

23 julho 2012

Alejandro Lavquén - Nietzsche y la Poesía


Friedrich Nietzsche es sin duda uno de los escritores más influyentes en el desarrollo del pensamiento universal durante el siglo XX. Sus ideas y planteamientos sobre la sociedad, literatura, historia, religión, arte, filosofía, ciencias, etcétera, han encontrado eco, de distintas maneras, en el imaginario de miles de seres humanos, aunque no siempre han sido comprendidas a cabalidad las expresiones, muchas veces contradictorias, de su intelecto. Porque, es cierto, Nietzsche fue un escritor de carácter y conceptos contradictorios, como lo es la propia vida: dialécticamente contradictoria, y sólo en ese sentido dialéctico creemos que puede ser comprendido del todo. La comunidad intelectual, siempre gozosa –en general- de las clasificaciones metafísicas, encasilla al autor, mayoritariamente, como filósofo, pero Nietzsche fue en esencia poeta, lo de filósofo viene por añadidura, como complemento elemental u obvio si se quiere. Todo poeta posee nichos de filosofía y todo filósofo contiene semillas de poesía, pero no todos desarrollan esas facultades de la manera como lo hizo Nietzsche.

Friedrich Nietzsche escribió sus libros, fundamentalmente, con un lenguaje aforístico, utilizando una prosa poética no siempre clasificable en el sentido en que les gusta clasificar a los intelectuales clasificadores. De hecho, Así habló Zaratustra es un poema donde interactúan lo épico, lo trágico, lo lírico, lo filosófico. En esta obra el poeta bulle en toda su magnitud, y en mi opinión creo que se orienta en el mismo sentido y altura en que lo hicieron poetas como Homero, Hesíodo, Virgilio, Ovidio, Valmiki, Viasa, Dante y De Rokha, cada uno –obviamente- centrado en su propia intensidad cosmogónica, mística y social. Nietzsche, a la par que escribió los libros por los cuales es conocido en el mundo –Humano demasiado humano, El caminante y su sombraMás allá del bien y del malEl AnticristoEcce Homo, entre otros-, también escribió numerosos poemas que no han tenido la difusión de los libros mencionados.

Las poesías de Friedrich Nietzsche son de tono lírico, y en ellas encontramos mucho de sus postulados filosóficos e ideas con respecto al ser humano y su azar, al ser humano y su impronta sobre la Tierra. El poema “La gaya ciencia”, dice en una de sus partes:“Esto no es un libro; ¡qué encierran los libros!/ ¡qué encierran sarcófagos y sudarios!/ Esto es una voluntad, una promesa,/ esto es un viento marino, un levar anclas,/ esto es una última ruptura de puentes,/ un rugido de engranajes, un gobernar el timón;/ ¡brama el cañón, blanco humea su fuego,/ ríe el mar, la inmensidad!”. Otro tema de sus poemas es el amor, tratado de manera nietzscheana, por decirlo de alguna manera, tormentoso, réprobo, inconcluso, aunque sus mayores preocupaciones poéticas –y al parecer en la vida diaria- no se centraron precisamente en el amor de pareja. Una pista, a nuestro entender, nos la da el poema “Sils-María”: “Aquí estuve sentado, esperando, esperando… nada/ más allá del bien y del mal, gozando/ a veces del sol, a veces de la sombra./ todo juego, todo mar, todo mediodía, todo tiempo sin meta./ Y de pronto, amiga mía, de uno se hizo dos/ y Zaratustra pasó por mi lado…”. Nietzsche aborda todo –o por lo menos lo intenta-, desmenuza desbordando los motivos y pasiones, lo arcano y lo luminoso, lo fugaz y lo permanente, lo racional y lo mítico. La muerte de dios, el suprahombre, el eterno retorno, la voluntad de poder: “Voluntad de verdad llamáis vosotros sapientísimos a lo que os impulsa y os pone ardorosos?/ Voluntad de volver pensable todo lo que existe: ¡así llamo yo a vuestra voluntad!/ Ante todo queréis hacer pensable todo lo que existe: pues dudáis, con justificada desconfianza, de que sea pensable./ ¡Pero debe amoldarse y plegarse a vosotros! Así lo quiere vuestra voluntad./ Debe volverse liso y someterse al espíritu, como su espejo y su imagen reflejada./ Ésa es toda vuestra voluntad, sapientísimos, una voluntad de poder;/ y ello aunque/ habléis del bien y del mal y de las valoraciones./ Queréis crear el mundo ante el que podáis arrodillaros:/ ésa es vuestra última esperanza y vuestra última ebriedad”.

El escritor alemán fue sin duda un poeta forjado por dimensiones de múltiples contrastes: ¿vidente? ¿vesánico? ¿sabio? ¿transeúnte? ¿negación de la negación? ¿unidad y lucha de contrarios? ¿dionisiaco? ¿salvación? ¿fugitivo? ¿naufragio? En fin, lo válido es lo que escribió el propio Nietzsche desde su imaginario de habitante inmerso en el mundo occidental, donde la sociedad suele nutrirse de disquisiciones vanas y los prejuicios implantados a sangre y fuego por el calvario del Cristo. La poesía de Nietzsche es de anchos caminos, de lenguaje envolvedor y de profundos presagios. Se disfruta como se disfruta el sol, el sueño y la lluvia: “Mi sol ardía sobre mí a mediodía:/ ¡Bienvenidos seáis,/ vientos inesperados,/ fríos espíritus del atardecer!/ Pasa la brisa extraña y pura./ ¿Me estará haciendo guiños la noche/ con su oblicua/ mirada seductora?/ ¡Mantente firme, valiente corazón!/ No me preguntes porqué” (...) “Sólo olas y juego alrededor./ Todo cuanto fue fatigoso una vez/ se ha hundido en azul olvido-/ Ociosa está ya mi barca./ ¡Ha dejado atrás tormenta y viaje!/ Ahogado deseo y esperanza,/ en calma están el alma y el mar”.      
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Alejandro Lavquén: poeta e ensaísta contemporâneo, no Chile, dirigiu o programa literário "De Puño y Letra", que foi ao ar pela rádio Nuevo Mundo, de 2000 a 2005, e é colaborador da prestigiada revista "Punto Final", além de outras publicações da mídia impressa e eletrônica em língua espanhola, além das fronteiras do Chile.

Comprometido ideologicamente com um projeto sócio-cultural e econômico de corte socialista, a narrativa poética e ensaística de Lavquén (Canto a una década, 1981El hombre interior, 1997, entre outros)destaca-se com vibrante denúncia do Terrorismo de Estado da era Pinochet, ao mesmo tempo em que, refletindo sobre o futuro, insiste em realimentar a esperança depositada na libertação cobrada pela tradição. De Lavquén, acaba de ser publicado na Grécia"Sacros Iconoclastas", em edição bilingue. 

12 julho 2012

Walter Benjamin - Memorial das Passagens


Pasajes es el nombre del Memorial que el artista israelita Dani Karavan realizó en Portbou en homenaje a Walter Benjamin, con motivo del 50 aniversario de su muerte. Financiado por el Gobierno de la Generalitat de Catalunya y el Gobierno de la República Federal de Alemania, fue inaugurado el 15 de mayo de 1994.
El Memorial Walter Benjamin en Portbou se sitúa en las realizaciones integradas plenamente en el paisaje. Karavan posee una sensibilidad extraordinaria para dotar de vida propia los espacios urbanos y naturales en los cuales trabaja. Sabe captar su  historicidad y disponer los elementos para que ésta misma aflore. Más que incorporar el paisaje, este se convierte en el activador de la obra misma. Intervenida por Karavan, la naturaleza agreste de los acantilados de la Costa Brava y los elementos propiamente mediterráneos como el olivo, la piedra y el viento, configuran un relato sobre su pasado como lugar de exilio y, al mismo tiempo, un ejercicio de memoria contemporánea.
El nombre escogido por Karavan, Pasajes, no sólo es una referencia al fatídico paso de Benjamin por Portbou, sinó también a la obra inconclusa de Benjamin,Passagenwek, obra monumental e inacabada en la cual el autor, desde 1927, reunía textos e imágenes para ilustrar los tránsitos y pasajes de la vida urbana y contemporánea. En su Memorial, Karavan trabajó en un sentido plenamente benjaminiano: conectando los rastros de dolor del pasado, la memoria y el exilio con la posibilidad de un futuro renovado. De hecho, el Memorial incorpora algunos de los conceptos más propios de este pensador: la filosofía de la historia, la necesidad de la experiencia, la idea de límite, el paisaje como aura y la necesidad de la memoria.
Cuando su autor recibió el encargo de la realización del Memorial, aunque se le advirtió que el presupuesto era reducido, Karavan no dudó: Benjamin era un espíritu afín. Pese a no querer ilustrar directamente el pensamiento del filósofo, pese a no ser un experto en éste, el artista israelita consiguió dar forma visual a una experiencia propiamente  benjaminiana. En losPasajes de Dani Karavan están los Pasajes de Walter Benjamin.
Vista desde el aire, la obra de Karavan se integra como pocas en el paisaje: se convierte en un pliegue más del paisaje mismo, un paisaje oxidado y granítico, una tierra seca y árida de rocas duras y grisáceas. Vista desde su interior, Karavan propone al visitante una verdadera experiencia: un trayecto a través de tres puntos de la montaña de Portbou allá donde ésta acoge el cementerio, tres pasajes que exigen la construcción de un itinerario propio. Su autor no quería imponer un único recorrido, deseaba dar plena libertad a cada cual para transitar y construir su propia experiencia. Sin moral, sin mensaje. Y de este modo sus tres pasajes (un túnel y una escalera con remolino de mar al fondo, un viejo olivo y una plataforma de meditación abierta al horizonte) configuran una rueda de sentimientos: exilio y soledad, lección de supervivencia y conformidad. Karavan consigue abrir posibilidades de experiencia y, con ello, revocar aquello que Benjamin atribuía como uno de los efectos más funestos del dolor del siglo XX: la imposibilidad de la experiencia.


* Texto e imagem: Pasajes de Cultura Contemporánea http://www.walterbenjaminportbou.cat/es/

06 julho 2012

Joseph Brodsky - Canción de amor



Si te estuvieras ahogando, acudiría a salvarte,
          a taparte con mi manta y a ofrecerte té caliente.
Si yo fuera comisario, te arrestaría y te
          encerraría en una celda con la llave echada.



Si fueras un pájaro, grabaría un disco
          y escucharía toda la noche tu trino agudo.
Si yo fuera sargento, tú serías mi recluta
          y, chico, te aseguro que te encantaría la instrucción.



Si fueras china, aprendería tu idioma, quemaría
          mucho incienso, llevaría tu ropa rara.
Si fueras un espejo, asaltaría el baño de las señoras,
          te daría mi lápiz rojo de labios y te soplaría la nariz.



Si te gustaran los volcanes, yo sería lava
          en constante erupción desde mi oculto origen.
Y si fueras mi esposa, yo sería tu amante,
          porque la Iglesia está firmemente en contra del divorcio.





Versión de Alejandro Valero

Jozé Lezama Lima - El puerto

Foto: Frank Olsen, 


Como una giba que ha muerto envenenada
el mar quiere decirnos ¿cenará conmigo esta noche?
Sentado sobre ese mantel quiere rehusar,
su cabeza no declina el vaivén
de un oleaje que va plegando la orquesta
que sabe colocarse detrás de un árbol o del hombre despedido
por la misma pregunta entornada en la adolescencia.
Un cordel apretado en seguimiento de una roca que fija;
el cordel atensado como una espalda cuando alguien la pisa,
une el barco cambiado de colores con la orilla nocherniega:
un sapo pinchado en su centro, un escualo que se pega con una encina submarina.

La rata pasea por el cordel su oído con un recado.
Un fuego suena en parábola y un ave cae;
el adolescente une en punta el final del fuego
con su chaqueta carmesí, en reflejos dos puntos finales tragicómicos.
La presa cae en el mar o en la cubierta como un sombrero
caído con una piedra encubierta, con una piedra.
Su índice traza, un fuego pega en parábola.
La misma sonrisa ha caído como una medusa en su chaqueta carmesí.

El alción, el paje y el barco mastican su concéntrico.
El litoral y los dientes del marino ejecutan
una oblea paradisíaca para la blancura que puede
enemistarse con el papel traspasado por aquél a otro más cercano.
El barco borra el patio y el traspatio, el fanal es su máscara.
Se quita la máscara, y entonces el fanal.

Se apaga el fanal, pero la máscara explora con una profunda banalidad.
Entra el aceite muerto, los verdinegros alimentos de altamar,
a una bodega para alcanzar la mediada vivaz como un ojo paquidermo.
Como una pena seminal los hombres hispanos y los toros penosos
recuestan su peso en la bodega con los alimentos que alcanzan una medida.
Al atravesar ese hombre hispano y ese toro penoso revientan su concéntrico.
Un fuego pega en parábola y el halcón cae,
pero en la bodega del barco ha hundido lo concéntrico oscuro, penoso,
lo mesurable enmascarado que aleja con un hilo lo que recoge con un hilo.
(1945)

Pablo Neruda - Oda al mar




AQUÍ en la isla

el mar
y cuánto mar
se sale de sí mismo
a cada rato,
dice que sí, que no,
que no, que no, que no,
dice que si, en azul,
en espuma, en galope,
dice que no, que no.
No puede estarse quieto,
me llamo mar, repite
pegando en una piedra
sin lograr convencerla,
entonces
con siete lenguas verdes
de siete perros verdes,
de siete tigres verdes,
de siete mares verdes,
la recorre, la besa,
la humedece
y se golpea el pecho
repitiendo su nombre.
Oh mar, así te llamas,
oh camarada océano,
no pierdas tiempo y agua,
no te sacudas tanto,
ayúdanos,
somos los pequeñitos
pescadores,
los hombres de la orilla,
tenemos frío y hambre
eres nuestro enemigo,
no golpees tan fuerte,
no grites de ese modo,
abre tu caja verde
y déjanos a todos
en las manos
tu regalo de plata:
el pez de cada día.

Aquí en cada casa

lo queremos
y aunque sea de plata,
de cristal o de luna,
nació para las pobres
cocinas de la tierra.
No lo guardes,
avaro,
corriendo frío como
relámpago mojado
debajo de tus olas.
Ven, ahora,
ábrete
y déjalo
cerca de nuestras manos,
ayúdanos, océano,
padre verde y profundo,
a terminar un día
la pobreza terrestre.



Déjanos

cosechar la infinita
plantación de tus vidas,
tus trigos y tus uvas,
tus bueyes, tus metales,
el esplendor mojado
y el fruto sumergido.

Padre mar, ya sabemos

cómo te llamas, todas
las gaviotas reparten
tu nombre en las arenas:
ahora, pórtate bien,
no sacudas tus crines,
no amenaces a nadie,
no rompas contra el cielo
tu bella dentadura,
déjate por un rato
de gloriosas historias,
danos a cada hombre,
a cada
mujer y a cada niño,
un pez grande o pequeño
cada día.

Sal por todas las calles

del mundo
a repartir pescado
y entonces
grita,
grita
para que te oigan todos
los pobres que trabajan
y digan,
asomando a la boca
de la mina:
"Ahí viene el viejo mar
repartiendo pescado".
Y volverán abajo,
a las tinieblas,
sonriendo, y por las calles
y los bosques
sonreirán los hombres
y la tierra
con sonrisa marina.
Pero
si no lo quieres,
si no te da la gana,
espérate,
espéranos,
lo vamos a pensar,
vamos en primer término
a arreglar los asuntos
humanos,
los más grandes primero,
todos los otros después,
y entonces
entraremos en ti,
cortaremos las olas
con cuchillo de fuego,
en un caballo eléctrico
saltaremos la espuma,
cantando
nos hundiremos
hasta tocar el fondo
de tus entrañas,
un hilo atómico
guardará tu cintura,
plantaremos
en tu jardín profundo
plantas
de cemento y acero,
te amarraremos
pies y manos,
los hombres por tu piel
pasearán escupiendo,
sacándote racimos,
construyéndote arneses,
montándote y domándote
dominándote el alma.
Pero eso será cuando
los hombres
hayamos arreglado
nuestro problema,
el grande,
el gran problema.
Todo lo arreglaremos
poco a poco:
te obligaremos, mar,
te obligaremos, tierra,
a hacer milagros,
porque en nosotros mismos,
en la lucha,
está el pez,  está el pan,
está el milagro.

Fotos: divulgação, Google

¡Adelante, Chile!

Foto: divulgação

03 julho 2012

Frederico Füllgraf - Sibylle Berg, a corrosiva colunista de Der Spiegel



Spiegel Online - http://www.spiegel.de/ - é provavelmente a versão digital de maior sucesso da imprensa escrita alemã, lida por jornalistas, brokers das bolsas e também por incansáveis combatentes ao odiado capitalismo, como Margot Honnecker, a quase nonagenária viúva e ex-Primeira Dama da RDA, outrora anfitriã de perseguidos pela ditadura Pinochet, hoje ironicamente exilada no Chile de Sebastián Piñera.

Site a toda hora do dia atualizado com acribia, e uma das plataformas da mais feroz oposição às desandanças da primeira-ministra, Angela Merkel, de segunda a domingo, em S.P.O.N, a Spiegel Online também disponibiliza as colunas de seis autores, das quais se destaca a de Jacob Augstein - filho adotivo e um dos herdeiros de Rudolf Augstein, fundador do Grupo Der Spiegel, e dono do semanário Der Freitag e da editora Rogner & Bernard, de Berlim.

Im Zweifel, links [“em caso de dúvida, pela esquerda”], a coluna de Augstein é talvez a única voz efetivamente assumida como de esquerda lato sensu, se teimarmos que no SPD - fundado por Karl Marx, transformado no partido das reformas de 1968 por Willy Brandt, mas cuja liderança atual votou a favor das leis neoliberais do governo Angela Merkel, de flexibilização do trabalho, de resto também empurradas goela abaixo da França pelo PS de François Hollande - sobreviva ainda qualquer nesga da revolta, como o fantasma anunciado por Karl Marx no Manifesto do Partido Comunista.

No mais, S.P.O.N. lê-se como muro das lamentações, com choradeira  de um punhado de autores de barriga cheia, pertencentes a uma turma  de carpideiras alemãs que eu chamaria de “me ajude, não sei o que sou!”, e que parecem reencarnar o "Homem sem Qualidades", de Robert Musil: têm vergonha de se sentirem alemães, mobilizam reações paranóicas aos criticos de Israel (caso recente do Nobel de Literatura Günter Grass), são inseguros à direita e à esquerda, mas patrulham colegas e intelectuais, país afora, sempre em busca de alguma “pista” ou estigma do que não se encaixe em sua camisa de força, pobre e imbecil, do “politicamente correto” (em caso de dúvida, islamofóbicos).

E eis que então irrompe em cena, às sextas-feiras, a coluna de Sibylle Berg -http://www.spiegel.de/thema/spon_berg/-, um pé-de-vento impregnado de frescor, vitalidade e ironia corrosiva, sobre tema livre, mas obrigatoriamente derivado do cotidiano do ser humano, seja às margens do lago suíço, onde reside Sibylle, ou da Zona Leste de São Paulo.

Em “Pergunte à Dona Sibylle”, a escritora e dramaturga alemã - nascida em 1962 em Weimar, na ex-RDA, emigrada para a Alemanha Ocidental em 1984, de onde mudou-se para a Suíça - destila seu sarcasmo, por vezes confundido com implacável cinismo. Cinismo, contudo, é atitude prima de uma bronca irreconciliável do indivíduo com o mundo, sentimento de impotência compensado pela arrogância, mas é tudo o que Berg não preconiza, como se depreende de sua coluna mais recente, que lhe ofereci traduzir neste ultimo final de semana.

Autora de intensa produção ficcional, toda inédita em Português - como Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (Algumas pessoas buscam a felicidade e morrem de dar risada, 1997), Sex II (1998) Amerika (1999), Gold. (2000) Das Unerfreuliche zuerst. Herrengeschichten (Primeiro, as más notícias. Estorias de senhores, 2001), Ende gut (Final feliz, 2004), Habe ich dir eigentlich schon erzählt ... – Ein Märchen für alle (A propósito: já te falei? Um conto para todos, 2006), Die Fahrt (A viagem, 2007), Der Mann schläft (O homem dorme, 2009) e Vielen Dank für das Leben (Muito obrigado pela vida, 2012) – com algumas adaptações ao teatro e prêmios literários amealhados na Alemanha, Sibylle Berg encarna a geração etariamente nem tão jovem (ela tem mais de 40 anos) do que foram a vinte anos mais velha Doris Dörrie e seus livros e filmes dos anos 1980 a 1990, com um olhar desconfiado sobre a realidade alemã, e um feminismo perfumado, com uma mão de mulher, ora escondida, ora oferecida com ternura a esse gênero tão inacessível, chamado homem. Porque apesar das perdas, a dois vive-se melhor, é o que sibila seu romance, “ O homem dorme”.

O que reverbera na crônica que traduzi, “A partir de agora governa a Sra. Berg”, poderia ser resumido como “notícias do front” – o front capitalista (este sim, cínico!) da quebradeira dos bancos, da insolvência dos governos, dos cortes orçamentários, do desemprego e do desespero social. Um caleidoscópio que Berg tenta inverter, chacoalhando o visor até os estilhaços do cotidiano obsceno se adaptarem a um cenário depurado dos agentes predadores e despojado de crenças tidas como religiosas – “não precisamos de crescimento, precisamos de tranquilidade”.

Com vocês, Sibylle Berg.

S.P.O.N. – Pergunte à Dona Sibila A partir de agora, governa a Sra. Berg
Coluna de Sibylle Berg – DER SPIEGEL ONLINE
Trad. Frederico Füllgraf

Uma nova ordem tem que ser imposta ao mundo, imediatamente. Eis algumas medidas para driblar o egoísmo e a imbecilidade do Homo Sapiens. Por exemplo: fechar as bolsas, estatizar os bancos, perdoar as dívidas. Acha isso ingênuo? Então reflita sobre alguma coisa melhor.

Que os seres humanos são umas coisinhas egoístas, glutonas, que, quando tocadas por alguma iluminação, não dispõe sequer da virtude de mobilizar generosidade e compreensão para com seus semelhantes, isso é do conhecimento público. O que surpreenderá a maioria dos meus seguidores nesta página será saber que fui incumbida da missão de reordenar o mundo. Missão do mais alto nível. Os do andar de cima – Bilderberg, o Clube de Roma, as „loggias“, etc. – chegaram a uma encruzilhada e não sabem quê rumo tomar.

Com muita inquietação, contemplam a desagregação do mundo, tal qual o conhecíamos no Ocidente. Aquele mundinho com as quatro estações do ano, apartamentos aquecidos contra o frio e financiamento da casa própria, está virando alguma coisa que ninguém mais consegue controlar. O jogo se tornou confuso: há por um lado os bilionários obscenos, que sequer, como nos velhos tempos, geram empregos para continuar a explorar as pessoas. Por outro, há alterações climáticas, a extinção de espécies e as guerras religiosas.
A regressão dos indivíduos ao comportamento agressivo, devido à finitude dos recursos naturais, a superpopulação, o barulho, a contaminação dos rios, e à água, que vai se esvaindo... – ora, nem me fale, estou apenas fazendo a minha parte!

A nova regulamentação que me ocorre terá vigência a partir da próxima semana, até lá tenho alguns detalhes para ajustar. Graças ao meu juízo, amplo e abrangente, coloquei no papel algumas mudanças fundamentais sobre o gerenciamento do mundo. É como se diz, mas sabendo que hoje em dia não se usa mais papel algum.

Somos um punhado de pequenos idiotas egoístas

Todas as dívidas, pessoais ou públicas, serão zeradas, será impresso dinheiro novo; com lastro em ouro e prata, como nos velhos bons tempos. E o tal Euro também deixará de existir. As bolsas de valores serão fechadas imediatamente. As ações serão desvalorizadas. Todos os governos serão depostos. Com minha anuência, todos os países formarão novas administrações integradas exclusivamente por peritos: cientistas, artistas, médicos. As funções serão distribuídas entre mulheres, homens, incapacitados, homossexuais, minorias étnicas e religiosas – uma coisa justa.

Não haverá cota especial para mulheres, porque não mais haverá empresas com cotações nas bolsas. 

Cessará toda e qualquer pretensão estrangeira sobre as matérias-primas de um país. Todos os países gozarão de hegemonia sobre seus próprios recursos, e apenas a eles pertencerão suas empresas, terras e edificações. Bancos, empresas produtoras de alimentos, o sistema de transporte, a saúde e as escolas serão estatizadas. Executivos qualificados regozijar-se-ão de seus superempregos na administração pública e por terem escapado ao desemprego, devido ao fechamento das bolsas. Não haverá salário mínimo. O crescimento será proibido- não precisamos de crescimento, mas de tranquilidade.

É do livre arbítrio de cada um, escolher sua religião, por ser coisa do foro íntimo. A igualdade prevalecerá para todas as pessoas. Cada qual poderá casar-se com quem quiser, e filhos poderão ser gerados após o exame, por uma junta médica de amáveis neurologistas, do estado mental dos respectivos interessados na geração. Depois de autorizados, estes filhos poderão ser adotados ou admitidos para criação.

As leis de proteção do inquilinato serão duras, implacáveis, e agressões ao meio ambiente serão penalizadas com a expropriação da respectiva empresa. Todas as drogas serão legalizadas, como também toda sorte de auxílio à morte. Aborto, fumar ou não fumar, praticar, ou não, esportes – pois que cada um faça o que achar melhor.

Eu e as demais pessoas não passamos de míseros idiotas egoístas, mas seria triste abrir mão de nossa espécie, despedir-se do mundo. Este mundo que nos aninha em seus poucos crepúsculos cálidos, quando contemplamos, sentados sob o poente, como o sol teima em romper essas brumas à la Blade Runner, e ainda sentimos cheiro de grama. É provável que minha declaração de princípios suscite muitas objeções, e os Srs. tenham ideias muito melhores – mas digam lá, quais?